Sparkassen luxen Großbanken Geschäft ab

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben auf Kosten der privaten Großbanken ihre Marktanteile ausgebaut, schreibt der Kölner Stadtanzeiger.

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Für Sparguthaben winken nur Null- oder Negativzinsen, viele Mittelständler stehen seit der Finanzkrise den Banken nach wie vor skeptisch gegenüber und auch bei den Themen Innovation und Digitalisierung sehen viele klassische Bankhäuser gegenüber dem neuen Wettbewerb aus der Fintech-Szene eher alt aus.

Das alles hat in der Bankenlandschaft deutliche Spuren hinterlassen. Und trotzdem haben die Sparkassen und Genossenschaftsbanken das Kunststück geschafft, ihre Marktanteile in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich auszubauen. Und das auf Kosten der Großbanken. Bundesweit bezifferten die Sparkassen ihren Marktanteil am deutschen Bankgeschäft auf 15,6 Prozent, 2017 waren es 17 Prozent. In einer Zeit, in der das Kreditgeschäft insgesamt lange stagnierte, punkteten die Sparkassen gerade hier im Firmenkundengeschäft. Allein im Rheinland – so meldete der Kölner Stadtanzeiger – seien zwei Drittel der Unternehmen Finanzpartner der Sparkassen.

Doch selbst Geldhäuser, die zurzeit auf Wachstumskurs sind, haben in den letzten Jahren viel Personal abgebaut, darunter auch die Sparkassen: Im Vergleich zu 2012 arbeiten heute mit etwa 210.000 Mitarbeitern in den über 13.000 Geschäftsstellen der 384 Kreditinstitute rund 36.000 Menschen weniger.

 

Quellen: Kölner Stadtanzeiger, 16. April 2019; Kölner Stadtanzeiger, 2. April 2019, Printausgabe Seite 11

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