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Software AG strebt neue Geschäftsfelder an

Karriere als ITler Channel IT

Software AG

Für die Software AG ist die Vernetzung von Maschinen und Fahrzeugen das nächste große Ding. Dieses Feld will das Haus auch mit Übernahmen ausbauen, meldet das Handelsblatt. 

Ziel erreicht: Das ist die Bilanz für die Software AG im Jahr 2017. Der TecDax-Konzern aus Darmstadt brachte es auf ein Plus von einem Prozent und erlöste 879 Millionen Euro. 2018 soll es besser laufen. Software-AG-Chef Karl-Heinz Streibich erwartet in diesem Jahr eine Gewinnsteigerung zwischen fünf und 15 Prozent.

Dabei positioniert sich die Software AG als Helfer für die Digitalisierung. Die Sparte Digital Business Platform (DBP), die Lösungen für die Datenanalyse und die Integration von IT-Systemen anbietet, legte mit einem Umsatz von 144,7 Millionen Euro gerade jüngst ihr erfolgreichstes Quartal in der Unternehmensgeschichte der Software AG hin. Übers gesamte Jahr 2017 gesehen spielte die DBP 455 Millionen Euro ein, die Beratungssparte der Software AG 200 Millionen Euro und das Geschäft mit Datenbanken für Großrechner verzeichnete 224 Millionen Euro Umsatz.

Das größte Wachstumspotential verspricht sich Streibich jedoch vom bislang noch bei der Software AG kleinen Geschäftsfeld mit Cloud Computing und dem Internet der Dinge. Gerade einmal 15 Millionen Euro setzten die Darmstädter zuletzt mit der Vernetzung von Maschinen, Fahrzeugen und anderen Geräten um. Doch Chef Streibich hofft, von dem für 2018 weltweit auf rund 770 Milliarden Dollar taxierten Markt des Internet der Dinge etwas abzubekommen. Für 2018 hofft er hier ein Plus von 70 bis 100 Prozent beim Umsatz herauszuholen – und will schnell die 100-Millionen-Euro-Grenze erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, plant die Software AG, weiter in Übernahmen zu investieren.

So kaufte das Haus 2017 das Startup Cumulocity für 49 Millionen Euro, mit dessen Hilfe diese Sparte weiter ausgebaut werden soll. In den letzten zehn Jahren habe die Software AG über eine Milliarde Euro in Akquisitionen gesteckt, so Streibich gegenüber dem Handelsblatt. „Wir sind in der Lage, in den nächsten zehn Jahren noch mehr in M&A-Transaktionen zu investieren.“

Quelle: Handelsblatt, 25.Januar 2018

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