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Siemens: Das Ende eines Riesen?

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Siemens sorgt aktuell für viele Schlagzeilen, weil der Technolgiekonzern Tausende Stellen in seiner Kraftwerkssparte streichen will. Das ist jedoch nur ein Teil eines größeren Plans, mit dem sich das Unternehmen für die Zukunft rüsten möchte. Und der hat Auswirkungen auf Konzernkarrieren. Die Süddeutsche Zeitung hat die Situation kürzlich analysiert. 

Die Kraftwerkssparte ist längst nicht der einzige Bereich, bei dem es Veränderungen gibt. In der Prozessindustrie, wo Siemens industrielle Verfahren verbessert, und bei den Antrieben stehen ebenfalls Jobs auf der Streichliste. Das Medizintechnikgeschäft soll im nächsten Jahr an die Börse. Das Geschäft mit Windkraftanlagen wurde gerade mit der spanischen Gamesa fusioniert, und das Geschäft mit Zügen wird mit dem französischen Wettbewerber Alstom zusammengelegt.

Nach Ansicht der Süddeutsche Zeitung (SZ) läutet Vorstandschef Joe Kaeser das Ende des „Konzern-Koloss“ Siemens ein. Er will ein neues Unternehmen schaffen – mit einem harten Kern und vielen flexiblen Geschäftseinheiten. Der alte schwerfällige Tanker soll weg, gefragt seien viele kleine Schnellboote, „die sich am besten an die sich rapide verändernden Umgebungsbedingungen anpassen“, zitiert ihn die SZ. Ob diese in Gemeinschaftsunternehmen agierten oder an der Börse notiert seien, sei egal – Hauptsache, es seien fokussierte Spezialisten.

Ob und welche Mitarbeiter künftig Platz in dieser Firmenstruktur haben werden, muss sich zeigen. Spannend für Software-Ingenieure und ITler düfte aber sein, dass Kaeser kürzlich lobte, Siemens zähle heute zu den zehn größten Software-Unternehmen der Welt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung