Eine Runde wegpennen ist ganz hilfreich

Stressiger Alltag, stickige Büroluft und ein üppiges Mittagessen – kein Wunder, wenn einem da nachmittags schon mal die Augen zuzufallen drohen. Schlafforscher empfehlen, dem Ruf des Körpers nach einem Power-Nap dann auch wirklich nachzugeben anstatt mit Kaffee und Zwang dagegen anzuarbeiten.

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Ein Mittagsschläfchen, so stellt ein Beitrag auf faz.net fest, erhöhe die Leistungsfähigkeit für den Rest des Tages um 35 Prozent. Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt um 30 Prozent. Außerdem haben Ausgeruhte deutlich weniger Stresshormon Cortisol im Körper als durcharbeitende Kollegen. Wer einen Mittagsschlaf einrichten kann, der sollte aber keinesfalls länger als 30 Minuten abschalten. Denn dann beginnt der Tiefschlaf – und aus dem aufzuwachen, ist dann gar keine Freude mehr. Leider ist der Büroschlaf in den meisten Unternehmen aber tabu. Erst wenige haben extra Ruheräume eingerichtet oder eine zeitliche Regelung für Schlafwillige getroffen. Selbst dort, wo der Power-Nap offiziell erlaubt ist, scheuen sich viele Mitarbeiter ihn zu nutzen oder in der Öffentlichkeit davon zu erzählen, um nicht als Drückeberger zu gelten.     
(03|2013) Quelle: faz.net

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