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Deutsche Bank streicht Investmentbanking zusammen

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Deutsche Bank

Um satte 80 Prozent ist der Gewinn der Deutschen Bank gegenüber dem Vorjahr gesunken. Christian Sewing, der kürzlich ernannte neue Chef der Bank, kündigte nun erneut eine neue Strategie an – mit Folgen für Arbeitsplätze und Karrieren.

Die neue Devise lautet: Weg vom Investmentbanking und zurück zur Unternehmerbank. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will die Deutsche Bank vor allem aus Bereichen des Anleihenhandels in den USA aussteigen. Zudem prüft der neue Chef, wie stark man allgemein weltweit noch im Aktienhandel tätig sein will. Man wolle sich grundsätzlich stärker auf den Heimatmarkt Europa konzentrieren.

Statt auf das Investmentbanking will Sewing in Zukunft stärker auf "stabilere" Geschäftsfelder vertrauen. Bis 2021 sollen das Privatkundengeschäft, die Fondssparte DWS und das Transaction Banking rund 65 Prozent der Erträge erwirtschaften.

Auswirkungen auf Karrieren bleiben nicht aus. Dem Strategieschwenk drohen Tausende Arbeitsplätze zum Opfer zu fallen. Außerdem stehen die Doppelspitzen auf sämtlichen Ebenen auf dem Prüfstand. Schlankere Führungsstrukturen sollen zu geringeren Kosten und schnelleren Entscheidungen führen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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