Ausländische Studenten erhalten in China nur noch kleine Extrawürste

Schluss mit Privilegien: Weil es in China in letzter Zeit immer wieder heftige Beschwerden wegen der Bevorzugung internationaler Studenten an chinesischen Unis gab, hat sich jetzt das dortige Bildungsministerium eingeschaltet.

Das meldet der Informationsdienst mdb-consult in seinem aktuellen Newsletter und bezieht sich auf Berichte aus verschiedenen chinesischen Medien. Danach legte das Ministerium nun fest, dass ausländische Studenten in China künftig fast, aber nicht völlig gleich behandelt werden sollten wie ihre chinesischen Kommilitonen.

Die Ausländer sollen, so schreibt mdb-consult, die gleichen Lernressourcen und Managementdienste im Studium erhalten. Zusätzlich wolle man ihnen aber noch in Sachen Sprache und Kultur extra unter die Arme greifen. Wenn die Hochschulen ein Auslandsstudium anders behandeln wollen, so soll das nach den Grundsätzen „Rationalität, Gleichheit und Vorsicht“ passieren. Kritisch diskutiert wurde zuletzt zum Beispiel, dass ein Campus-Schwimmbad in Peking nur für Ausländer geöffnet war. 2018 waren fast eine halbe Million Ausländer zum Studieren in China.

 

Quelle: mdb-consult

Pixabay

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