Am Ende der Nahrungskette: Lehrbeauftrage

Ein Beitrag auf Zeit Online widmet sich der prekären Lage von Lehrbeauftragten an deutschen Hochschulen. In den letzten zehn Jahren sei ihre Zahl um 40 Prozent auf knapp 77.000 gestiegen.

Viel Arbeit für wenig bis gar kein Geld und noch weniger soziale Absicherung seien an der Tagesordnung, so der Bericht.

Als Selbstständige mit Honorarvertrag seien sie keine Mitglieder der Hochschule, hätten deshalb keine Lobby und keinen Anspruch darauf, die universitäre Infrastruktur zu nutzen.

Gleichzeitig attestieren HIS-Forscher den Lehrbeauftragten einen starken Eigenantrieb und die gefährliche Bereitschaft, sich mit den Gegebenheiten abzufinden und zu arrangieren. Das birgt die Gefahr, einen mies bezahlten Lehr-Auftrag an den nächsten zu reihen. (31. März 2011)

Quelle: Zeit.de

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