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Wenn der Headhunter dreimal klingelt

Karriere Professionals

Bildnachweis: Pixabay

Wer während der Arbeit von einem Headhunter angerufen wird, ist erst mal geschmeichelt und möchte natürlich gern mehr über die unverhoffte Jobofferte wissen. Allerdings gibt es bei dem Kontakt ein bisschen was zu beachten, schreibt das Magazin Focus. 

So sollte man das Gespräch während der Arbeitszeit möglichst kurz halten und einen späteren Rückruf vereinbaren – für jenseits der Arbeitszeit und über den privaten Telefonanschluss. Der Headhunter darf – mit Rücksicht auf den aktuellen Arbeitgeber – ohnehin beim ersten Kontakt nicht ausführlich mit dem Kandidaten über das Jobangebot sprechen, weil er ihn ja von der Arbeit abhält.

Beim Anruf vom Headhunter sollte man sich, so rät das Magazin, freundlich, sympathisch und vor allem authentisch geben und nicht übermäßig auftrumpfen. Muss man auch gar nicht, denn der Personalrekrutierer hat sich ja bereits ein Bild von den Qualitäten und dem Werdegang gemacht, sonst hätte er nicht angerufen.

Vor dem nächsten Gespräch sollte man zum einen den Personalberater mal schnell auf sein Renommee und seine Erfahrung hin überprüfen. Ist er in der Branche etabliert? Kennt er sich aus? Zum anderen ist es ganz schlau, sich auf den Termin wie auf ein normales Bewerbungsgespräch vorzubereiten: den Lebenslauf durchgehen, Fragen dazu beantworten können.

Im Gespräch selbst kann der Kandidat den Headhunter dann mit allen Fragen löchern, die ihm für eine Bewerbung und ein Vorstellungsgespräch bei dem Unternehmen wichtig und hilfreich erscheinen. Der Personalberater hat schließlich Infos aus erster Hand. Und natürlich nicht vergessen: Um was für eine Stelle geht es eigentlich? Was wäre das Aufgabengebiet? Welche Rahmenbedingungen sind vorgesehen?

Egal, wie dann im Anschluss die eigene Entscheidung ausfällt – bewerben oder nicht bewerben –  und egal, ob man schließlich das Rennen macht, immer schön höflich und interessiert bleiben. Vielleicht hat der Headhunter ja irgendwann noch andere interessante Pfeile im Köcher.

Quelle: Focus