Henkel will vegan wachsen

Für überzeugte Veganer wird Henkel als Arbeitgeber attraktiver. Sein gutes altes Schauma-Shampoo will der Konsumgüterhersteller jetzt vegan produzieren, melden Börsen-Zeitung und die Zeit.

Größe spielt bei Kosmetik keine Rolle. Auf den Inhalt kommt es an – nach diesem Motto will der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel seinen weitaus größeren Konkurrenten L’Oreal und Procter & Gamble Geschäft abjagen. Der alte Shampoo-Klassiker von Henkel, Schauma, wird künftig vegan hergestellt. Die neue Haarkolorationsmarke „Only Love“ kommt ohne Ammoniak und Silicon aus und auch jenseits der Kosmetiksparte schaltet Henkel verstärkt auf grün und ökologisch: Eine neue Reinigungsmittel-Linie namens „Pro Nature“ geht 2019 an den Start.

Für die Persil-Waschmittel-Marke kündigte Henkel sogar für dieses Jahr die größte Innovationsoffensive in der Geschichte der Marke an. Die Waschmittel-Portionskapseln sollen künftig statt zwei vier Wirkstoffkammern haben. Für seine Innovationsoffensive nimmt der Konzern, der weltweit 53.000 Mitarbeiter zählt, 300 Millionen Euro in die Hand. Das ist auch nötig, denn 2018 verlief das Geschäft für Henkel eher holprig. Der Umsatz schrumpfte fast in allen Sparten. Allein das Klebstoffgeschäft erwies sich als sichere Bank. Hier ist Henkel Weltmarktführer. 


Quellen: Die ZeitNRZBörsen-Zeitung

2019 Henkel AG & Co. KGaA

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