Zum Teufel mit verständlichen Powerpoint-Folien

Egal, ob an der Uni oder im Job: Zum Untermalen ihres Vortrags werfen Redner gerne Powerpoint-Folien an die Wand. Schön verständlich, versteht sich. Schön blöd, meint dagegen ein Gastautor in der Wirtschaftswoche.

In seinem Beitrag unterscheidet der Autor Powerpoint-Folien, die bei einer Präsentation als Handout gedacht sind und solchen, die als visuelle Begleitung für einen Vortrag dienen. Papiere, die die Zuhörer als Handout mitnehmen, sollten natürlich selbsterklärend sein. Doch wer auch die Folien, die er an die Wand wirft, allumfassend und für Doofe gestaltet, tut sich keinen Gefallen. Denn: Wenn alles schon klar ist, warum sollte man dann noch zuhören?

Selbsterklärende Folien verleiten den Redner zudem dazu, etwas anderes zu erzählen, als  auf den Folien steht. Denn er möchte ja noch mit einer eigenen Leistung vor seinem Publikum brillieren. Dadurch entsteht eine Text-Bild-Schere, die die Zuhörer verwirrt statt sie mitzureißen. 

Ebenso seien zum Beispiel Überschriften in Vortragscharts in der Regel komplett überflüssig, weil sie meist Dinge vorwegnehmen, die gleich darauf erst mal hergeleitet werden – Motto: man verrät vorab den Mörder.

Quelle: Wirtschaftswoche

Bildnachweis: Kaisom / fotolia

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