Zu langes Arbeiten verleitet zum Trinken

Lange Arbeitszeiten sind ohnehin schon die Pest. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass sie auch das Risiko erhöhen, exzessiv zur Flasche zu greifen.

Wer in Sachen Karriere viele Stunden im Büro verbringt, läuft verstärkt Gefahr, zum Alkoholiker zu werden. Das ergaben jetzt Untersuchungen finnischer Forscher. Wer pro Woche mehr als 48 Stunden arbeitet, hat ein um mehr als zehn Prozent höheres Risiko zu „riskantem Alkoholkonsum“ als jene Professionals, die nach 35 bis 40 Stunden pro Woche nach Hause gehen. In der Studie war der kritische Pegel mit 14 alkoholischen Getränken pro Woche bei Frauen und 21 bei Männern festgelegt. Die Wissenschaftler werteten für ihre Untersuchung Daten von 330.000 Teilnehmern aus 14 Ländern aus. Umgerechnet auf alle Berufstätigen in diesen Ländern stehen damit rund zwei Millionen Menschen dem Alkohol allein durch ihre exzessive Arbeitszeit gefährlich nahe. Unterschiede in Sachen Geschlecht, Alter, Region oder sozialem Status fanden die Forscher übrigens nicht. 

Quelle: ORF

Quelle: ORF

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