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Wie man einen guten Vortrag hält

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Auch wer nicht der geborene Entertainer ist, kann lernen, eine gute Rede zu halten – schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und gibt Tipps, wie man das anstellt.

So beruft sich der Beitrag in der FAZ zunächst mal auf Chris Anderson, den Eigentümer der bekannten TED-Talks und erklärter Nicht-gern-Redner: „Bei einem Vortrag kommt es nicht auf Selbstbewusstsein, Bühnenpräsenz und Wortgewandtheit an.“ Es zähle nur eins: Dass man etwas zu sagen habe. Und vor diesem Hintergrund könne, so schreibt die FAZ, auch ein unbegabter Sprecher eine überzeugende Rede halten, wenn er sich nur an ein paar Regeln hält. Schließlich kommt man kaum ums Vortragen herum, egal, auf welcher Stufe der Karriereleiter man gerade steht oder in welchem Studium man steckt.

> Zielgruppe im Blick haben: Vor wem spreche ich eigentlich?

> Botschaft festlegen: Woran sollen sich die Leute auf dem Heimweg erinnern? Worauf will ich hinaus? Erst wenn das klar ist, kann man seine Argumente drumherum bauen.

> Weniger ist mehr: Weil Zuhörer nur begrenzt aufnahmefähig sind, sollte man die Zahl seiner Argumente und Aspekte sinnvoll begrenzen. 30 Folien mit je sechs Stichpunkten könne sich niemand merken.

> Beziehung aufbauen: Ein kleiner Schwank aus dem eigenen Leben, eine Anekdote aus dem Fachgebiet oder einfach Blickkontakt aufnehmen. All das hilft, eine persönliche Verbindung zum Publikum aufzubauen und den Vortrag aufzupeppen.

> Das Eis brechen: Ein Witz, eine schräge These, ein spannendes Bild. Mit einem solchen Einstieg bleiben die Zuhörer gerne noch ein bisschen aufmerksam.

> Ein markanter Schluss: Mit einem abschließenden Aufruf, einer Gegenfrage oder der Kernaussage des ganzen Vortrags bleibt man länger im Gedächtnis als mit der Danksagung an die liebe Familie oder Firma.

> Ein bisschen dumm stellen: Um die Zuhörer angesichts der vollen Wucht des eigenen Fachwissens nicht zu verlieren, heißt es: Fremdwörter und Abkürzungen raus – oder erklären. Beispiele einbauen, Zusammenhänge herstellen, Inhalte immer wieder kurz rekapitulieren.

> Powerpoint in homöopathischen Dosen: Bei jeder Folie kritisch checken, ob und wofür man sie braucht. Ein Vortrag braucht nicht zwingend Folien – und viele schon gar nicht.

 

Quelle: FAZ