So sieht der Jobmarkt anderswo aus

Während sich der Arbeitsmarkt in Deutschland für Jobeinsteiger langsam wieder zu entspannen scheint, gibt es im Ausland unterschiedliche Signale:

  • In Großbritannien haben Bewerber nur noch dann eine Chance, wenn sie ihren Abschluss mit einem so genannten "2:1 degree" oder einer "second class honour" der höheren Stufe - beides bezeichnet die zweithöchste Notenkategorie für Bachelor-Abschlüsse - abgeschlossen haben. Drei von vier Unternehmen gaben in einer Umfrage an, nun diese Noten von Kandidaten zu verlangen. Das bedeutet, dass ein Drittel aller Absolventen aus dem Jobrennen von vornherein ausscheidet.
    Quelle: BBC News
  • In den USA haben Berufseinsteiger derzeit die besten Chancen im Süden des Landes, wie eine Bloomberg-Businessweek-Umfrage ergab. Die attraktivste Stadt mit den meisten Jobangeboten sei derzeit Houston, gefolgt von Washington, Dallas, Atlanta und Austin in Texas.
    Quelle: Bloomberg Businessweek
  • In Dubai wollen die beiden größten Fluggesellschaften Emirates und Etihad durch den Ausbau ihrer Flotte in den nächsten zehn Jahren 40.000 neue Jobs schaffen.
    Quelle: Economic Times
  • In der Schweiz gibt es einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung zufolge mittlerweile mehr offene Stellen als Bewerber. Die Unternehmen erholen sich nach der Finanzkrise schneller als erwartet. Ohne Mitarbeiter aus dem Ausland sei das kaum zu schaffen, stellt das Zeitarbeits- und Recruitingunternehmen Manpower fest. Fachkräftemangel herrsche nicht nur bei Konzernen und im Finanzsektor, sondern auch in kleinen und mittleren Betrieben. Gut ausgebildete Bewerber könnten sich die Stellen schon aussuchen.
    Quelle: NZZ

(3. August 2010)

Auslandskonjunktur