Mrs. Namenlos

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder führt für ihr Ministerium die anonyme Bewerbung ein. Dabei dürfen sich Jobkandidaten in ihrer Bewerbung über Alter, Geschlecht oder ein mögliches Handicap ausschweigen.

Selbst ihren Namen müssen sie nicht angeben. Das soll Frauen, Ausländern, Älteren und Behinderten bessere Chancen bei der Jobsuche bescheren. Ebenfalls mit im Boot sind das Integrationsministerium NRW, Procter & Gamble und L‘Oréal. Der überwiegende Rest der Wirtschaft hält den Vorstoß für unpraktikabel. Noch ist nichts darüber bekannt, wie Bewerber beim anonymen Verfahren mit persönlichen Angaben auf Diplomen und Zeugnissen von Unternehmen verfahren sollen. (9. August 2010)

Quelle: Handelsblatt

Anonyme Bewerbung