Mittelstand will 300.000 Stellen schaffen

Aufschwungdämpfer? Konjunkturflaute? Für den deutschen Mittelstand scheinen solche Begriffe Fremdworte zu sein. Die kleinen und mittleren Unternehmen hierzulande haben sich offenbar von der letzten Wirtschaftskrise erholt und fühlen sich für kommende konjunkturelle Schwankungen gut gerüstet. Gut zu wissen für angehende Berufsanfänger.

Denn laut einer Umfrage des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK) führt dieser Optimismus auch dazu, das mitteständische Unternehmen noch in diesem Jahr 300.000 neue Stellen schaffen wollen.

Nach einer Studie der Deutschen Bank, über die das Handelsblatt berichtet hat, können immerhin 91 Prozent der Mittelständler mit vollen beziehungsweise gut gefüllten Auftragsbüchern prahlen. Die Folge: 38 Prozent der befragten Firmen wollen investieren und wiederum 63 Prozent dieser Unternehmen planen, ihr Personal aufzustocken und Weiterbildungen ihrer Mitarbeiter zu finanzieren.

Der Mittelstand bleibt also ein spannendes Feld, wenn es um den Berufseinstieg geht. Die Vorliebe für kleinere Unternehmen haben Absolventen aus Deutschland nach einer aktuellen Studie des Handelsunternehmens Haniel ohnehin bereits entdeckt. Danach ziehen immerhin 62 Prozent der Absolventen ein Familienunternehmen großen Konzernen vor. (05. September 2011)

Quellen: Spiegel Online, Handelsblatt, Haniel

Jobmarkt