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Kaum Frauen in Führungspositionen der Fondbranche

Channel Finanzdienstleistung

Pixabay

Noch immer gelangen kaum Frauen in Führungs- oder Kernpositionen von Fondsgesellschaften. Die KPMG hat in einer aktuellen Studie die Gründe dafür gesucht – und alte Strukturen entdeckt. 

In der Geschäftsführung der Fonds liegt der Frauenanteil bislang immer noch bei mageren 16 Prozent. Dabei mangele es nach den Ergebnissen der Studie nicht an geeigneten weiblichen Bewerbern. Das Problem seien vielmehr mangelnde Förderung und alte Vorurteile gegen Frauen in der Finanzbranche. Dabei machen Frauen der Umfrage zufolge inzwischen immerhin knapp 44 Prozent aller Berufsanfänger in der Branche aus. Doch irgendwann bricht die Karriere bei vielen ab.

Die KPMG-Umfrage zeigt noch ein weiteres Problem: In den Kernsparten der Fondsbranche, die klassischerweise Katalysatoren für Karrieren seien, sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Im Handel arbeiten gerade einmal 17 Prozent, im Vertrieb, im Fondsmanagement und in der IT rund ein Viertel. Deutlich mehr vertreten sind Kolleginnen im Hintergrund, zum Beispiel in der Personalabteilung, im Marketing, der Buchhaltung und im Controlling.

 

Quelle: Handelsblatt

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