Ein Viertel am Studium gespart

Ein Beitrag auf Spiegel Online nimmt die Finanzen der Hochschulen unter die Lupe und stellt fest: Zwölf der 16 Bundesländer gaben 2011 weniger Geld für jeden Studenten aus als noch elf Jahre zuvor. Das hatte eine Studie für die Konrad-Adenauer-Stiftung ergeben.

Am meisten sparte Sachsen-Anhalt an seinen Hochschulen. Binnen elf Jahren steht nun ein Viertel weniger Geld pro Nase zur Verfügung. Auch in Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen war der Rotstift besonders dick: minus 2.000 Euro oder 20 Prozent pro Jahr und Kopf. Mehr in jeden Studenten investierten allein Niedersachsen, Hessen, NRW und Hamburg. Ein Grund für die negative Ausgabenquote pro Nase sind die rapide gestiegenen Studentenzahl. Das Mehr, dass Bund und Länder mittels Exzellenzinitiative, Hochschulpakt etc. investierten, konnte längst nicht mit dem noch stärker gestiegenen Andrang mithalten. In Zukunft dürfte, so stellt Spiegel Online fest, der Sparzwang noch schlimmer werden: Ab 2020 dürfen sich die Länder wegen der Schuldenbremse nicht weiter verschulden. Die Unis werden den Gürtel noch enger schnallen müssen.   

Bildnachweis: pixabay

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