Arbeitgeber-Rankings

Absolventa Trainee-Auszeichnung

Um dem ungeschützen Begriff „Trainee-Programm“ eine feste Definition zu geben, haben die Absolventa GmbH und das Institut für Personalwirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München das erste Trainee-Siegel ins Leben gerufen. Dies soll für eine qualitativ hochwertige Ausbildung stehen.  Die Richtlinien für die Absolventa Trainee-Auszeichnung fußen auf fünf Fragen: 

  1. Strebt das Unternehmen eine langfristige Zusammenarbeit an? 
  2. Werden den Trainees verantwortungsvolle Aufgaben übertragen und werden sie dabei betreut? 
  3. Gibt es geregelte Lern- und Evaluationsmaßnahmen? 
  4. Wird abteilungsübergreifend gelernt? 
  5. Ist die Vergütung fair und die Dauer des Traineeships angemessen?

Sollte sich ein Unternehmen nicht mehr an die Richtlinien halten, obwohl es mit dem Siegel ausgezeichnet wurde, kann durch eine Beschwerde eine Prüfung angestoßen werden.

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Audit Beruf und Familie

Wie Arbeitgeber sich zu einem familienfreundlichen Unternehmen weiterentwickeln können, analysiert eine Initiative der Hertie-Stiftung – das Audit Beruf und Familie. Nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Bedingungen durch einen externen Auditor werden Strategien und Maßnahmen in Kooperation mit den Unternehmen entwickelt, die das Zusammenspiel von Arbeit und Familienleben für die Mitarbeiter erleichtern und den Arbeitgeber letztlich attraktiver machen sollen. Darunter fallen die Aspekte Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, Entgeldbestandteile und Dienstleistungen für Familien. Nach Abschluss der Zielvereinbarung zwischen Unternehmen und Audit, wird das Prädikat verliehen.

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Best Recruiters

Den Umgang von Großunternehmen mit Bewerbern testet und prämiert die Initiative „Best Recruiters“ der österreichischen Kommunikationsagentur „GPK Event- und Kommunikationsmanagement GmbH“, die selbst auch Karrieremedien betreibt und somit ihre Media-Kunden auszeichnet. 
Um die Auszeichnung zu erhalten, wird der Auftritt eines Arbeitgebers in den vier Kategorien Online-Recruiting-Präsenz, Online-Stellenanzeigen, Umgang mit Bewerbern und Bewerber-Feedback analysiert. Zudem werden von der Agentur zwei exemplarische Bewerbungen eingesandt und die Personalabteilung per Telefon und E-Mail kontaktiert. Auch die Ergebnisse aus diesen Stichproben gehen in die Bewertung ein. Ergänzt wird dieses Bild durch die Bewertung ehemaliger Bewerber, die auf der Best Recruiters-Webseite anonym ihre Erfahrungen mit den registrierten Unternehmen mitteilen können.

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Charta der Vielfalt

Diese von der Bundesregierung unterstützte Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen zeichnet Unternehmen aus, die sich um ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld bemühen. Um das Siegel zu erhalten, muss zunächst nur die Charta unterzeichnet werden. Jährlich müssen die Unterzeichner dann der Initiative Bericht erstatten über die Förderung der Charta-Werte und Einhaltung der Regeln: Überprüfen der Personalprozesse, Nutzen und Respektieren der verschiedenen Talente innerhalb der Organisation, aktive Information der Mitarbeiter zu Diversity-Themen und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Charta.

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Clevis Praktikantenspiegel

Die Studie „Praktikantenspiegel“ der Unternehmensberatung Clevis Consult wird seit 2010 durchgeführt und misst die Arbeitgeberattraktivität aus Sicht von Praktikanten. Zu den Unternehmen, die sich für die kostenpflichtige Teilnahme an der Befragung entscheiden, werden zwei Zielgruppen befragt: Zum einen  Praktikanten, die vor kurzem ein Praktikum in dem betreffenden Unternehmen gemacht haben, und zum anderen Praktikanten, die vor kurzem ein Praktikum bei einem ganz anderen Unternehmen absolviert haben. Der Praktikantenspiegel gibt damit  nicht nur das Nahbild des Unternehmens aus Sicht der tatsächlichen Praktikanten wider, sondern auch das Fernbild, das Außenstehende aus der Praktikantenzielgruppe von dem Unternehmen haben.

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Fair Company

Dieses Arbeitgeber-Label ist ein Geschäftszweig des Webportals karriere.de, das zu Wirtschaftswoche und Handelsblatt gehört. Unternehmen, die sich der Initiative anschließen, geben eine Selbstauskunft ab und erhalten dann das Fair Company-Siegel zur Verwendung in ihren Marketing-Materialien. Damit verpflichten sie sich öffentlich dazu, Praktika an Studierende in der Berufsfindungsphase zu vergeben, jedoch keine Vollzeitstellen für Absolventen durch Praktikanten zu ersetzen. Das Praktikum soll eine angemessene Dauer, Aufgabenstruktur, Betreuung, Vergütung und klare Ziele aufweisen. Bei mehrmonatigen Einsätzen orientiert sich die Vergütung einer „Fair Company“ am Bafög-Höchstsatz von 670 Euro. Die Einhaltung der Selbstverpflichtung wird vom Urheber der Initiative nicht selbst geprüft. Bei Verhalten, das den Prinzipien der Initiative widerspricht, können Bewerber Zuwiderhandlungen an die Initiative melden.

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Genderdax

Der Genderdax zeichnet Unternehmen und Einrichtungen für die Förderung von hochqualifizierten Frauen aus. In ihrer Bewerbung um diesen Titel müssen Arbeitgeber konkrete und realistische Pläne zur Förderung von Frauen aufzeigen, Verantwortliche für das Thema benennen und die Ergebnisse ihrer Förderpraxis darstellen. 34 Unternehmen und vier Forschungsinstitute waren bis zum Sommer 2016 mit dem Genderdax ausgezeichnet. Die Initiative wird von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg und der Fachhochschule Lübeck getragen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Great Place to Work

Das Siegel Great Place to Work misst die Mitarbeiterzufriedenheit eines Arbeitgebers bezüglich Kommunikation, Anerkennung, Zusammenarbeit, Chancengleichheit, Verhältnis zu Führungskräften usw. durch eine Umfrage unter den Mitarbeitern des Unternehmens. Abhängig von der Unternehmensgröße wird eine Teilmenge von 250 bis 1.000 Angestellten befragt oder eine Vollbefragung durchgeführt. Damit die Ergebnisse nicht von den teilnehmenden Unternehmen beeinflusst werden können, werden dem Unternehmen eine Reihe Richtlinien auferlegt, um eine anonyme, willkürliche und geheime Umfrage zu gewährleisten. Jährlich führen rund 600 Unternehmen diese Befragung in Deutschland durch. Great Place to Work ist ein kommerzielles Unterenhmen, das durch ein journalistisches Projekt Ende der 1980er Jahre in den USA gegründet wurde. In Deutschland fasste es durch den 2002 ausgeschriebenen EU-Wettbewerb "Beste Arbeitgeber der EU 2003" Fuß.

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Kununu Top Company

Das Arbeitgeberbewertungsportal Kununu bietet Bewerbern und Mitarbeitern die Möglichkeit ihre Eindrücke von einem Unternehmen zu veröffentlichen. Der Hintergrund der Bewertenden wird nicht überprüft. Das Siegel „Top Company“ zeichnet Unternehmen aus, die von Kununu-Nutzern mit durchschnittlich mindestens drei (von fünf) Punkten in der Gesamtwertung versehen wurden. Es müssen außerdem mindestens sechs Bewertungen mit dieser Mindestpunktzahl vorliegen.

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Kununu Open Company

Das Arbeitgeberbewertungsportal Kununu bietet Bewerbern und Mitarbeitern die Möglichkeit, Ihre Eindrücke von einem Unternehmen zu veröffentlichen. Der Hintergrund der Bewertenden wird nicht überprüft. Das Siegel bezeichnet ein auf Kununu aktives Unternehmen. „Open Company“ bekommt ein Arbeitgeber, wenn er aktiv zu Bewertungen auf kununu.de einlädt, sich mit einem Unternehmensprofil präsentiert und offene Stellungnahmen zu Bewertungen abgibt.

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Mint minded Company

Mit der Initiative „MINT Minded Company“ ehrt die audimax MEDIEN GmbH gemeinsam mit MINT Zukunft schaffen Unternehmen, die MINT-Nachwuchs, MINT-Talente und MINT-Fachkräfte in besonderer Weise fördern.

Die Nominierung erfolgt rein aus der Zielgruppe MINT-Studierende, MINT-Absolventen und MINT-Talente heraus. Mit dieser Initiative möchte audimax MEDIEN ein Zeichen in der deutschen Unternehmenskultur setzen und den Vorbildcharakter verantwortungsvoller Unternehmen unterstreichen. Ziel ist, der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, welche Arbeitgeber sich bei der Förderung von MINT-Talenten im Besonderen engagieren, um dieses Engagement nach außen zu kommunizieren und als Beispiel voranzustellen.

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Trendence Schülerbarometer

Trendence ist ein Forschungsinstitut, das zur britischen GTI-Gruppe gehört. Diese ist international tätig und spezialisiert auf Information für den Berufseinstieg von Universitätsabsolventen. Tochtergesellschaften von GTI sind  Herausgeber verschiedener Medien und Veranstalter von Recruiting-Events.
Als Grundlage für das Schülerbarometer werden jährlich tausende Schüler der Klassen 8 bis 13 aus allen Schulformen zu den, in ihren Augen, interessantesten Arbeitgebern befragt. Dabei geht es um eine reine Abfrage des Fernbildes, das die Schüler von den Unternehmen haben. Dass sie das Unternehmen selbst kennen, zum Beispiel aus einem Praktikum, ist nicht nötig. Die führenden 100 Arbeitgeber werden mit dem Siegel „Trendence Schülerbarometer Top 100“ ausgezeichnet.

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Top Job Arbeitgeber

Unternehmen bewerben sich bei „Top Job“ um deren Arbeitgeberauszeichnung im Personalmanagement und durchlaufen eine Prüfung durch die Universität St. Gallen. Um das Siegel zu erhalten, muss eine anonyme Befragung der Mitarbeiter und eine getrennte Befragung der Personalabteilung eine bestimmte Übereinstimmungrate und Mindestpunktzahl aufweisen. Die Prüfung ist kostenpflichtig. Erfolgreiche Unternehmen sollen sich auszeichnen durch einen inspirierenden, ergebnisorientierten Führungsstil, engagierte Mitarbeiter, eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dessen Produkten, geringe Kündigungsabsichten sowie Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für Eigeninitiative. „Top Job“ gehört zur Zeag GmbH (Zentrum für Arbeitgeberattraktivität) und betreibt auch das Projekt „Ethics in Business“, eine Wirtschaftsinitiative für mittelständische Unternehmen.

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Total E-Quality

Zweck des Vereins ist die Förderung des Ziels, die Begabungen, Fähigkeiten und Qualitäten von Frauen in Unternehmen, Betrieben und Institutionen zu erkennen, zu fördern, richtig einzusetzen und sie ihren Leistungen entsprechend an der Verantwortung, an den Informationen, an der Aus- und Weiterbildung und an der Vergütung wie an Belohnungs- und Prämiensystemen gleichberechtigt teilhaben zu lassen. Das setzt eine an Chancengleichheit ausgerichtete Unternehmenskultur und Maßnahmen zu deren Verwirklichung voraus. Die Vergabe des TOTAL E-QUALITY Prädikats durch den Verein dient diesem Zweck. (Auszug aus der Satzung von Total E-Quality Deutschland e.V.)

Der Begriff TOTAL E-QUALITY Management setzt sich zusammen aus Total Quality Management und Equality und meint ein Personalmanagement, dass sich einerseits am Geschlecht orientiert, andererseits in zunehmenden Maß auch an den unterschiedlichen Lebensumständen der Beschäftigten.

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Trendence Graduate Barometer

Das trendence Graduate Barometer ist eine Online-Studie zu den Karrierevorstellungen und Erwartungen der Studierenden. Sie werden gefragt, welche Unternehmen sie attraktiv finden und was ihnen bei der Wahl des ersten Arbeitgebers wichtig ist. Schwerpunktthema in diesem Jahr sind die Digitals, die jungen Talente mit besonders ausgeprägten digitalen Kompetenzen.

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Universum

Im Rahmen des jährlichen Universum Student Survey geben Studierende unter anderem Auskunft darüber, welche Unternehmen für sie attraktiv sind, welche Eigenschaften sie an Arbeitgebern schätzen, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen.

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