Wieviel verdienen Absolventen nach dem Abschluss

Die ersten zehn Jahre im Job – wie entwickelt sich da eigentlich das Gehalt? Das Webportal Studis Online hat dazu einige Studien ausgewertet. Ebenfalls spannend: Wie viele Studenten landen eigentlich in dem Beruf, für den sie ausgebildet wurden?

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Studis Online hat für seinen Beitrag drei Studien des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung ausgewertet. Darin hatte man Absolventen der Jahrgänge 2005, 2009 und 2013 ab dem Examen bis zu zehn Jahre nach der Unizeit zu ihrer beruflichen Situation befragt.

Hier einige spannende Ergebnisse rund ums Gehalt aus der Studis Online-Analyse:

> Das Einstiegsgehalt variiert natürlich je nach Fachrichtung, liegt aber für Master-Absolventen (Uni) zum Großteil zwischen 30.000 und 40.000 Euro brutto pro Jahr.

> Mit steigender Berufserfahrung legt auch das Gehalt in den ersten Jahren zügig zu. Allerdings je nach Fachrichtung unterschiedlich schnell:

Während Pädagogen, so schreibt Studis Online, auch nach fünf Jahren im Job noch um die 40.000 Euro brutto im Jahr verdienen, kommen Uni-Absolventen vieler Naturwissenschaften, der Psychologie, der Wirtschafts- und der Ingenieurwissenschaften schon auf deutlich über 50.000 Euro. „Gewinner“ nach fünf Jahren waren laut der Studie die Mathematiker mit 67.300 Euro, die Maschinenbauer mit 58.200 und die Informatiker mit 56.300 Euro. Getoppt nur noch von den Medizinern mit 69.700 Euro (Humanmedizin) beziehungsweise 91.200 Euro pro Jahr (Zahnmedizin).

> Nach zehn Berufsjahren lagen Wirtschaftsingenieure und Mediziner an der Einkommensspitze (> 100.000 Euro), gefolgt von Informatikern, Mathematikern, Maschinenbauern, Juristen und Wiwis (zwischen 80.000 und 73.000 Euro).

> Nur jeder dritte Master-Absolvent aus der Psychologie, Pädagogik, Sozial- und Politikwissenschaft sowie aus den Geisteswissenschaften (Jahrgang 2013) arbeitet im studierten Fach. Das Gros landete in anderen Bereichen und Berufen.

> Aus dem 2005er Jahrgang gaben zwei Drittel der Absolventen (aus allen Fächern) an, in einem angemessenen Arbeitsverhältnis zu arbeiten. Das heißt, sie hatten inhaltlich und von der Qualifikation her Positionen inne, die zum Studium passten. Neun Prozent dagegen arbeiten in Jobs, die in keiner Weise etwas mit dem Studium zu tun hat.

 

Quelle: Studis Online

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