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Wie man mit schwierigen Chefs, Kunden und Kollegen verhandelt

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Es klingt ein bisschen makaber, wenn das Magazin Capital die New Yorker Polizei als Ratgeber für gute Verhandlungstaktik zitiert. Aber im Grunde haben sie recht: Die Ordnungshüter wissen, wie man mit schwieriger Klientel klarkommt. 

Deshalb hier also von Capital und NY-Verhandlungsführern sieben Tipps, wie sich Verhandlungen besser führen lassen – egal ob man im Jahresgespräch mit dem Chef, im Meeting mit Kollegen, in Verkaufsgesprächen mit Kunden oder privat mit den Schwiegereltern zu einer gemeinsamen Lösung finden muss:

> Zuhören statt drauflosreden: Wenn sich die Gegenpartei erstmal ausgesprochen hat, fallen Verhandlungen oft viel leichter. Zuhören schafft Vertrauen und zeigt Mitgefühl.

> Geduld: Eine hitzige Debatte führt nicht schneller zu einer Lösung, wenn man noch unnötig Zeitdruck aufbaut. Eher im Gegenteil. Deshalb Zeit nehmen und nicht auf schnelle Lösungen drängen.

> Gut beobachten: Konzentration aufs Geschehen ist wichtig. Sonst entgehen einem wichtige Argumente der Gegenpartei.

> Respekt: Wer einsieht, dass auch die Gegenseite berechtigte Interessen hat, kommt besser zu einer Einigung als jemand, der seinen Verhandlungspartner nicht ernst nimmt und von oben herab behandelt.

> Nur die Ruhe: Auch wenn beim Verhandlungspartner die Emotionen mal hochkochen sollten, ist es sinnvoll, sich davon nicht anstecken zu lassen. Im besten Fall wirkt die Ruhe ansteckend und man findet wieder ins rationale Gespräch.

> Eigenwahrnehmung: Gestik, Mimik, Körperhaltung, Wortwahl – immer im Auge haben, wie man beim Verhandeln selbst rüberkommt.

> Flexibel bleiben: Jede noch so ausgeklügelte Strategie ist nur so lange gut, wie sie Chancen auf Erfolg hat. Ändern sich die Verhandlungsbedingungen, die Wünsche des Gegenübers oder seine Argumentation, muss man den Plan zügig anpassen. Es bringt nichts, die alte Taktik weiter durchbringen zu wollen.

Quelle: Capital