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Das Leben im Techie-Paradies ist immens teuer

Gehalt + Geld Arbeit + Leben

Pixabay

Für viele ist es der Traum schlechthin: einmal bei Google, Apple oder Tesla arbeiten. Doch ein Job im Silicon Valley hat auch seine Schattenseiten, wie ein Beitrag auf Gründerszene zeigt.

Wer irgendwas rund um IT studiert, liebäugelt früher oder später auch mal mit einem der großen Tech-Unternehmen oder einem hippen Startup an der Westküste der USA. Doch den Karriereschritt ins Silicon Valley sollte man sich gut überlegen: Denn in der US-amerikanischen Tech-Hochburg muss man ausgesprochen gut verdienen, um seine Brötchen und ein Dach über dem Kopf bezahlen zu können, stellt der Beitrag in Gründerszene fest. Zwischen 2010 und 2015 sind dort rund 370.000 Jobs entstanden, aber nur etwa 57.000 neue Wohnungen. Deshalb ist das Wohnen rund um Google, Apple & Co astronomisch teuer geworden. Gründerszene zitiert aktuelle Immobilienpreise: Danach kostete ein durchschnittliches Haus in Mountain View, wo Google, Mozilla und Microsoft-Ableger residieren, im vergangenen Jahr 1,6 Millionen US-Dollar (rund 1,3 Millionen Euro). In Palo Alto, wo zum Beispiel die Stanford Universität, Tesla und Hewlett Packard sitzen, werden sogar 2,7 Millionen US-Dollar fällig.

Wer mieten will, ist nicht besser dran. Die Durchschnitts-Miete liegt zwischen 3.500 und 5.500 US-Dollar (2.900 bis 4.600 Euro). Selbst für ein WG-Zimmer muss man, so schreibt Gründerszene, mit 2.000 US-Dollar (1.700 Euro) rechnen. Dass normale Angestellte in Zelten unter Brücken oder im Auto leben, ist längst keine Seltenheit mehr. Weil auch die restlichen Lebenshaltungskosten mindestens genauso teuer sind wie hierzulande, muss man schon richtig gut verdienen, um dauerhaft im Silicon Valley arbeiten zu können.

Quelle: Gründerszene