Was man als Einkäufer verdient

Wer im Einkauf eines Unternehmens arbeitet, kann ganz ordentlich verdienen – vor allem, wenn er größere Einkaufsvolumina verantwortet. Und wenn er ein Mann ist. Die Klöpfel Group hat Gehälter von Einkaufsmanagern analysiert und ziemlich große Unterschiede ausgemacht.

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Für ihren Einkäufer-Gehaltsreport 2018 befragten die Mittelstandsdienstleister rund 1.400 Einkaufsmanager.

Dabei stellten sie zunächst mal fest, dass nur rund 18 Prozent der Einkäufer und zwölf Prozent der Einkaufsleiter weiblich sind. Der Einkauf ist also nach wie vor eine Männerdomäne. Und nach wie vor verdienen die Frauen weniger als die Männer: im Schnitt 14 Prozent. Immerhin nimmt die geschlechterbedingte Gehaltslücke seit Jahren ab. 2015 waren es noch 25 Prozent.

Im Schnitt verdient ein Einkäufer, der sich fortgebildet hat, zum Beispiel mit Blick auf die Digitalisierung, im Jahr 61.600 Euro brutto. Ohne Weiterbildung sind es, so ergab die Umfrage, nur 54.900 Euro. Auf Leitungsebene ergaben sich analog Gehälter von 84.200 und 78.700 Euro.

Das Einkommen wächst mit den betreuten Einkaufsvolumina: Wer mehr als 501 Millionen Euro verantwortet, verdient als Einkäufer im Schnitt 89.700 Euro, als Leiter 130.000 Euro. Zudem zeigte die Untersuchung, dass Kollegen im strategischen Einkauf besser verdienen als die im operativen oder im Projekteinkauf: Mit durchschnittlich 63.500 Euro führen die Mitarbeiter im strategischen Einkauf das Gehaltsranking an – die Leiter dort kommen auf 130.000 Euro. 

 

Quelle: Klöpfel Consulting

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