Versicherer investieren und schaffen neue Jobs

Die Versicherungsbranche zeigt sich krisenfest: Im vergangenen Jahr stiegen die Beitragseinnahmen um über vier Prozent und damit stärker als erwaret. Jetzt soll wieder mehr inves­tiert und das Personal aufgestockt werden.

21 Prozent der Versicherer wollen 2010 ihre Investitionen erhöhen, nur zwölf Prozent dagegen zurückfahren. Das geht aus dem aktuellen DIHK-Dienstleistungsreport hervor. Investiert werden solle vor allem in den Ausbau der EDV-Systeme sowie in neue Versicherungspakete. Außerdem seien die Beschäftigungspläne der Branche so gut wie seit acht Jahren nicht mehr. Der DIHK-Umfrage zufolge wollen in diesem Jahr erstmals wieder mehr Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen (23 Prozent) als Personal abbauen (16 Prozent).

Ein Grund für den Optimismus: Das rauhe Konjunkturklima macht den Versicherern offensichtlich weniger zu schaffen als anderen Branchen. In der Krise gewinne bei der Geldanlage wieder das Motto "Sicherheit vor Rendite" an Bedeutung, vermutet Michael Gold, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland. Versicherungsprodukten werde wieder mehr vertraut und bestehende Versicherungen nicht so schnell gekündigt. Mit 6,6 Prozent Wachstum waren die Lebensversicherer 2009 der Branchenprimus. (8. April 2010)


Quellen: DIHK, Versicherungs-Journal, Zeit Online

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