Trumpf sucht Leute, die anders denken

Der Maschinenbauer und Laserspezialist Trumpf muss sein Geschäft wie viele andere Konkurrenten auch im Zuge der Digitalisierung verändern. In vielen Bereichen denkt Trumpf bereits in neuen Strukturen und Geschäftsmodellen. Das macht das Unternehmen auch für Absolventen spannend, für die große Konzerne mit starren Hierarchien eher abschreckend sind.

So hat Trumpf etwa vor Kurzem die Tochter Axoom gegründet. Dahinter verbirgt sich eine Art unternehmenseigenes Start-Up, das eine Plattform für die Industrie 4.0 bauen soll. Diese Software sollen Trumpfs Kunden nutzen können, um mit kluger Vernetzung Produktionsprozesse effizienter zu machen. 70 Mitarbeiter tüfteln daran von Karlsruhe aus. In München entwickeln andere Kollegen gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Quantenphysik Hochenergielaser, in Berlin erdenkt ein Team gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun Institut für Höchstfrequenztechnologie Dioden und Software für Benutzeroberflächen.

Auch in der Ditzinger Zentrale ändern sich die Arbeitsstrukturen. „Wir sind bemüht, unsere Kultur jung zu halten, weniger hierarchisch zu funktionieren“, sagte Peter Leibinger, Miteigentümer und Chef der Entwicklung und der Lasersparte im Interview mit dem Handelsblatt. Auch dass man im Rahmen des neuen Bündnisses für Arbeit 20 Prozent seiner Arbeit nach eigenem Ermessen außer Haus erbringen kann, macht die Karriere bei Trumpf attraktiver. Für die Mitarbeiter, die Trumpf sucht, hat Leibinger eine einfache Formel: „Uns interessieren Leute, die vielleicht ein bisschen anders arbeiten als wir es gewohnt sind.“

Quelle: Handelsblatt (Print)

Bildnachweis: TRUMPF Gruppe

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