Pharmabranche verstärkt Forschung

4. Mai 2009 - Die Pharmaindustrie rechnet auch 2009 mit einer Umsatzsteigerung und will verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren.

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Die Branche profitiert laut Bayer-Chef Wolfgang Plischke von ihrem hohen Aufwand für Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren. 2008 seien die F&E-Investitionen um 6,9 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro erhöht worden. Dies entspräche zehn Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in Deutschland, obwohl der Arzneimittelumsatz nur einen Anteil von 2,5 Prozent am gesamten Industrieumsatz habe. Insgesamt blieb die Mitarbeiterzahl in der Pharmaforschung mit gut 17.000 Beschäftigten allerdings konstant. Ein Grund dafür waren vermehrte Kooperationen mit Universitäten, schreibt das Handelsblatt.

Unterdessen kündigte der Pharmakonzern Böhringer Ingelheim an, die Entwicklungsausgaben dank gut gefüllter Kassen "überproportional zu erhöhen". Sechs Projekte seien in der abschließenden klinischen Testphase, darunter zwei neuartige Krebswirkstoffe und ein Diabetesmedikament. Das laut dem Handelsblatt einzige Familienunternehmen unter den führenden Pharmaherstellern wächst zurzeit stärker als der Markt.

Quelle: Handelsblatt

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