Otto will gegen Lohndumping vorgehen

In der ARD-Talkshow "Beckmann" trat Otto-Chef Michael Otto Vorwürfen entschieden entgegen, sein Konzern würde Mitarbeiter schlecht behandeln und sogar Dumpinglöhne zahlen. Er reagierte damit auf verschiedene Berichte des WDR, in denen behauptet wurde, dass insbesondere die Zusteller des Versanddienstes Hermes für minimale Löhne arbeiten müssten.

Seit Anfang 2011 gebe es ein Maßnahmenpaket, das klar festlege: Wer Dumpinglöhne zahlt, fliegt beim Otto-Konzern raus, zitierte die Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ) jetzt den Firmenchef.

Arbeitnehmer, die für den Otto-Konzern direkt oder in einem seiner Subunternehmen arbeiten, sollen damit sicher gehen können, nicht zu einem Dumping-Lohn beschäftigt zu werden. Per Verhaltenskodex hat der Konzern sich, aber auch seinen Speditionen auferlegt, ordentliche Beschäftigungsverhältnisse anzubieten und sich an Recht und Gesetz zu halten. Chef Michael Otto: "Wer in unserem Auftrag Dumpinglöhne zahlt, wer Sozialabgaben hinterzieht, wer Schwarzarbeit oder Scheinselbstständigkeit duldet, der fliegt bei uns raus."

Seit Jahresanfang liege ein Maßnahmenpaket vor, das solche Fälle ausschließen soll. Neben dem Verhaltenskodex hat der Konzern auch einen Ombudsmann installiert, bei dem sich Fahrer anonym und vertraulich über Missstände beschweren können. Aktuell sei das Unternehmen dabei, Kontrollmechanismen zu entwickeln, um künftig Verstöße gegen die Sozialstandards bei der Otto Group und Hermes auszuschließen. (23.09.2011) Quelle: DVZ

Gehälter
Bildnachweis: Michael-Otto.info

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