Neue Börsenkandidaten haben Kommunikationsbedarf

Das Geschäft mit Börsengängen belebt sich wieder. Erfolgreich sind vor allem Technologie-, Biotech- und Pharmaunternehmen, meldet die FAZ.

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Der Markt für Börsengänge ist weltweit im zweiten Quartal durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen um ein Drittel eingebrochen. Global gesehen stellte sich nur der chinesische Markt mit einem Wachstumsplus gegen den Corona-Trend. Doch seit Juni atmen die Banker und Börsianer im Go-Public-Segment auf: Die Branche hat sich deutlich erholt.

Zahl der Börsengänge stark gestiegen
Nach einer Analyse des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY verdoppelte sich die Zahl der Börsengänge im Juni auf 82 gegenüber den beiden Vormonaten. Acht der zehn größten Börsengänge im zweiten Quartal gab es im Juni. Für EY ist das ein Beleg, wie aufnahmefähig der Markt ist, schreibt die FAZ. Auf das Interesse der Investoren treffen vor allem Unternehmen, die gut vorbereitet mit den richtigen Geschäftsmodellen aus den richtigen Branchen kommen. Dazu zählt der Technologiesektor, aber auch Pharma- und Biotechwerte.

Experten für Investor Relations gefragt
Dabei benötigen die Börsenkandidaten vor allem Experten für die Kommunikation: Sie setzen verstärkt auf eine virtuelle Investorenansprache und bereiten sich mit kürzeren Roadshows auf volatile Märkte vor.

 

Quelle: FAZ, 1. Juli 2020, Printausgabe Seite 25