Nachwuchskräfte werden falsch entwickelt

Unternehmen stricken eifrig und ständig ihre Organisation um, damit sie im weltweiten Wettbewerb mithalten können. Leider verpassen sie es aber, dasselbe auch mit ihrer Personalentwicklung zu tun, wie eine Studie der Managementberatung Kienbaum jetzt feststellt. 

So verfolgen die Firmen, schreibt Kienbaum, alte Muster, wenn es ums Talentmanagement geht. In rund 70 Prozent der Unternehmen wird Nachwuchskräften nur die Karriere in Führungspositionen geboten, also der vertikale Aufstieg. Nur jeder dritte Arbeitgeber fördert alternative Karrierewege, die nicht zwingend ins Management führen, wie etwa eine horizontale Entwicklung zwischen Bereichen oder Karriere als Spezialist für ein Thema. „Talente sollen sich jahrelang auf Positionen hin entwickeln, die es bald so schon nicht mehr geben wird. Oder es sind die Talente selber, die das Unternehmen verlassen, bevor sie die Position übernehmen können“, sagt Kienbaum-Berate­r Eberhard Hübbe, der die Untersuchung geleitet hat. Er mahnt andere Konzepte in der Personalentwicklung und innovativeKarrierelandschaften an. Kienbaum hatte für die Studie 204 Personaler und 118 Mitarbeiter zum Talentmanagement befragt.

Quelle:Kienbaum

Pixabay

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