Lufttaxis made in Germany

Lufttaxis sollen künftig staugeplagte Großstädte entlasten. Zu den Pionieren zählt das Start-up Volocopter aus Bruchsal, das in drei Jahren in Großstädten Flugtaxen kommerziell betreiben möchte – eine Chance für Ingenieure und IT-Spezialisten.

Volocopter

Schon in wenigen Jahren sollen Flugtaxen den Verkehr in staugeplagten Städten entlasten. Experten wie die Unternehmensberatung Horváth und Partner rechnen damit, dass Flugtaxis im Jahr 2025 in großen Städten auf ersten festgelegten Routen Passagiere transportieren, 2035 sollen autonome Flüge ohne Pilotfolgen. Auf der ganzen Welt arbeiten hieran Unternehmen mit unterschiedlichen Konzepten.

Einer der Pioniere dieser modernen urbanen Mobilitätslösungen kommt aus Bruchsal: Volocopter hat schon 2011 einen ersten bemannten, rein elektrischen Flug mit den Senkrechtstartern absolviert und erhielt 2016 die Fluglizenz. Nach einem erfolgreichen PR-Flugtest in Stuttgart vor rund 10.000 Zuschauern gehen die ambitionierten Pläne in die nächste Runde: Noch im Herbst 2019 testet Volocopter in Singapur an einem „Volo-Port“ Flüge unter realen Bedingungen – inklusive Batteriewechsel und Boarding von Personen. Spätestens in drei Jahren will Volocopter in Großstädten die drohnenähnlichen Flugtaxis kommerziell starten lassen und damit staugeplagte Großstädte entlasten.

Für dieses Vorhaben sucht das badische Unternehmen Ingenieure aus den Bereichen Flugsicherung, Aerodynamik und Motorik, aber auch IT-Spezialisten und Controller. Mit Daimler, Intel und dem chinesischen Geely-Konzern stehen hinter Volocopter namhafte Investoren, die in Flugtaxen große Marktchancen sehen. Für flugaffine Ingenieure ist Volocopter nicht die einzige Anlaufstelle: Neben den Flugzeugbauern Airbus und Boeing arbeiten auch Start-ups wie Lilium aus München an Flugtaxis.

 

Quellen: FAZ, 10. September 2019, Printausgabe S. 22 Tagesschau, Stuttgarter Nachrichten, Die Welt

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