Lückentexte & Co: Alles besser als blödes Auswendiglernen

Karteikarte war gestern: Passend zu den Klausurwochen stellt das Studentenportal Studis-Online Techniken vor, mit denen man auf kreative Weise jede Menge Stoff in die Birne kriegt.

Statt stupide auswendig zu lernen schlägt Studis Online zum Beispiel folgende alternativen Lerntechniken zur Prüfungsvorbereitung vor:

>„Lückentexte“: Das geht, so stellt der Beitrag fest, besonders gut bei Texten, die schon digital vorliegen. Dann löscht oder schwärzt man wichtige Begriffe und versucht den Text ein paar Tage später wieder zu vervollständigen. Eignet sich zum Beispiel gut, um Begriffe und Definitionen zu lernen. Ist ein bisschen zeitaufwändig, aber man wiederholt schon allein beim Erstellen des Lückentextes.

> „Zusammenfassungen neu strukturieren“: Nach dem Motto „Betrachte es doch mal von einer anderen Seite“ sortiere deine bisherigen Zusammenfassungen nach anderen Gesichtspunkten, suche nach neuen Oberbegriffen. Was kann dann wegfallen, was muss hinzukommen. Schon allein dieses darüber Nachdenken festigt den Stoff. Und es spült wieder wichtige Aspekte hoch, die beim ersten Zusammenfassen rausgefallen sind.

> „ABC-Listen“: Erinnern ein bisschen an Stadt-Land-Fluss. Für ein beliebiges Themenfeld füllst du dabei die Buchstaben A bis Z mit Schlagwörtern und fügst zu jedem eine kleine Erklärung aus deinem Prüfungsstoff hinzu. Dadurch knetest du deinen Lernstoff im Hirn nochmal gewaltig durch. Beispiel aus der Chemie: A wie Atom, das kleinste Element … H wie Wasserstoff, Ordnungskennzahl  1, … So lassen sich speziell Begriffe oder Formeln gut für die Prüfung lernen.

> Struktur-Lege-Technik: Eignet sich besonders, um Zusammenhänge besser zu erinnern. Man schreibt alle Aspekte zu einem Thema auf kleine Kärtchen und gruppiert, was inhaltlich zusammengehört, was aufeinander aufbaut oder was einander bedingt. Das Ganze klebt man zum Beispiel als Themenwolken auf ein Flipchart und hat so immer vor Augen, wie die Dinge zusammenhängen.

> Ton-Aufnahme: Man kann sich den Stoff aus dem Studium auch selbst erzählen und mit dem Smartphone aufzeichnen. So wird neben dem Sehen auch mal ein anderer Sinn fürs Lernen eingesetzt. Die Bänder hört man dann ganz nebenbei ohne extra konzentriert zuzuhören. Zum Beispiel, wenn du was kochst, die Wäsche aufhängst oder im Bus sitzt. Nächster Schritt: Kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen konzentriert anhören und verstehen. Zu diesen Zeiten ist man nachweislich besonders aufnahmefähig, schreibt Studis Online.

Quelle: Studis Online

Pixabay

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