Kuka: Erstes Roboterwerk in China

Der Maschinenbauer Kuka sieht großes Wachstumspotenzial in China. Mitte Dezember hat er sein erstes Roboterwerk mit 350 Mitarbeitern in Schanghai eröffnet. Derzeit macht Kuka in der Robotiksparte weltweit einen Umsatz von 750 Millionen Euro pro Jahr.

Davon entfallen knapp 20 Prozent auf China. Das sind etwa 3.000 bis 3.500 Roboter. Kuka-Chef Till Reuter will den China-Umsatz in drei bis fünf Jahren insgesamt – also in der Robotik- und der Anlagenbausparte – auf 600 Millionen hochbringen. Er sieht einen hohen Bedarf an Robotern in der chinesischen Automobilindustrie.

Im Interview mit dem Handelsblatt gab Reuter zudem einen Ausblick, wie sich der Einsatz von Robotern in Zukunft verändern könnte. So glaubt er, dass die Flugzeugindustrie und die Werkzeugmaschinenhersteller noch wesentlich mehr Automatisierungstechnik einsetzen werden. In der Autoindustrie werde der Roboter zunehmend als „dritter Arm“ wichtig, der beispielsweise Werkzeuge in der Montage anreicht. In einem Krankenhaus in Augsburg erprobt Kuka derzeit überdies einen fahrbaren Roboter mit zwei Armen, der Routinetätigkeiten erledigen kann, etwa das Stapeln von Tabletts in einen Dampfgarer. Beim Bau der Roboter seien die Themen Energieeffizienz und Vereinfachung der Bedienbarkeit wichtige Aufgabenfelder. 

Quellen: Handelsblatt. FAZ.net, Manager-Magazin, Automobilwoche

 

http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/roboterbauer-kuka-will-china-umsatz-mehr-als-verdoppeln-12703093.html

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/kuka-eroeffnet-werk-in-china-a-938158.html

www.automobilwoche.de/article/20131210/NACHRICHTEN/312099938/kuka-will-china-umsatz-mehr-als-verdoppeln