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Krise bei H&M

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Verschiedene Medien äußerten zuletzt Sorge um das schwedische Bekleidungshaus H&M. Miese Zahlen, Managementfehler und Imageschäden setzen dem Unternehmen gerade zu – es muss sich etwas ändern. 

Die Aktien des Konzerns brach zuletzt stark ein – im vergangenen Jahr sogar um 30 Prozent. Nach einer Analyse der ARD habe das Management das Problem der Marktsättigung auf seinen Kernmärkten übersehen und den Trend zum Onlineshopping verschlafen. Auch die Warenlager seien zu voll, schreibt der Stern. Zu viel vom Falschen, zu wenig vom Richtigen.

Nun will das Bekleidungsunternehmen gegensteuern – was durchaus auch Auswirkungen auf den Verlauf von Karrieren bei H&M haben kann. H&M testet heimlich neue Verkaufskonzepte, schreibt der Stern. Vielleicht schon in diesem Jahr, aber spätestens 2019, so heißt es in der Zentrale in Stockholm, sollen viele H&M-Läden eleganter und gemütlicher werden. Außerdem lanciert der Konzern eine eigene Handelsplattform. "Afound" wird zunächst in Schweden starten. Bei Erfolg sollen rasch weitere Länder folgen und sogar stationäre "Afound"-Läden eröffnet werden. Es sollen nicht nur Produkte aus dem H&M-Konzern günstig darüber abgesetzt werden, sondern auch Produkte anderer Hersteller. Experten in Sachen Online-Absatz dürften daher willkommen sein.

H&M ist neben Zara/Inditex einer der Riesen unter den Modeketten. Es beschäftigt 123.000 Mitarbeiter und betreibt und 4.700 Geschäfte rund um den Globus. Der Umsatz lag 2017 bei 23 Milliarden Euro

Quellen: tagesschau.de; Stern

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