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Karriere nach der Beraterkarriere

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In die Industrie wechseln, Investor werden, als Freelancer arbeiten – Unternehmensberater haben viele und gute Karriereaussichten, schreibt Capital.

Erfolg in der Beratungsbranche geht nur mit vielen Köpfen. Weil es in der Wirtschaft insgesamt boomt, stehen den Beratern viele Karrierewege auch außerhalb des eigenen Consultinghauses offen. Sechs dieser klassischen Karrierepfade für Aussteiger aus dem Beratungsgeschäft stellt Daniel Nerlich, Partner der Personalberatung Odgers Berndtson, in dem Wirtschaftsmagazin Capital vor.

Klassisch ist der Wechsel in eine Linienposition in der Industrie, doch nicht immer ist ein exzellenter Berater auch eine gute Führungskraft. Unternehmen begegnen Beratern bei Stellenbesetzungen deshalb mit höflicher Distanz. Der Wechsel in eine Inhouse-Consulting-Gesellschaft ist einfacher, weil Berater hier ihre ureigenen Kompetenzen einbringen und Netzwerke knüpfen können. Und wer nicht direkt als Führungskraft arbeiten möchte, kann sich zunächst auf eine Stabposition bewerben. Aber er sollte darauf achten, wo sie im Unternehmen aufgehängt ist – und dass es strategisch wichtige Fragestellungen zu bearbeiten gilt.

Ein lukrativer, aber auch mit hohem finanziellem Engagement ist der Auftritt als Unternehmensinvestor. Beraterlegende Walter Droege hat es vorgemacht: Man investiert in notleidende oder potenzialträchtige Firmen und macht sie mit seinem Team zu Cash Cows. Ungleich schwieriger ist es, als Start-up-Unternehmer das nächste „Einhorn“ zu gründen. Auch wenn Berater belastbar sind, viele Berufskollegen sind krachend gescheitert. Wer es lieber ruhiger und selbstbestimmt angehen möchte, kann immer noch als Freelancer arbeiten und sich seine Projekte selbst aussuchen. Plattformen wie Comatch, Klaiton oder consultingheads bringen Unternehmen und Berater zusammen.

Quelle: Capital, 29. April 2018

 

 

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