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Karriere mit Krabbeltieren?

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Insekten sind seit Beginn des Jahres grundsätzlich als Lebensmittel in der EU zugelassen. Immer mehr Start-ups wittern hier ein lukratives Geschäft – und könnten sich zugleich zu potenziellen Arbeitgebern entwickeln.

Nahrungsmittel aus Insekten ist eines der großen Zukunftsthemen, prophezeien diverse Experten. Schon jetzt steigt die Nachfrage nach dem Rohstoff derart an, dass Züchter kaum hinterher kommen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Auch hierzulande erwacht das Interesse ganz allmählich, und es gibt inzwischen einige Start-ups, die ihr Glück auf dem Markt versuchen. Zu ihnen zählt etwa Swarm Protein, das Proteinriegel unter anderem aus gemahlenen Grillen herstellt, und Bugfoundation, das Burger aus zermahlenen Buffalowürmern und Biosoja produziert. Das Essen von Insekten auch in Europa alltäglich zu machen, ist ihr Ziel. Gelingt ihnen das, könnte der neue Wirtschaftszweig auch interessante Karrierewege zum Beispiel für Wirtschaftswissenschaftler entstehen lassen.

Derzeit sind Insekten allerdings ein Nischenprodukt, analysiert der SZ-Beitrag. Die Zahl der Start-ups sei bezogen auf den Gesamtmarkt noch gering. Und noch müssen die Anbieter auch dem Ekel der Europäer entgegenarbeiten. Andererseits gebe es in Supermärkten inzwischen ganz Regale voll mit Proteinpulver und Superfood ist in aller Munde. Von diesem Trend könnten auch die Insektenverarbeiter profitieren.

Die Swarm Protein-Gründer glauben, dass sich viele Unternehmer den Markt nun erst einmal gründlich anschauen und abwarten, wie er sich seit Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung entwickelt. „Das große Krabbeln steht noch bevor“, lautet das Fazit der SZ. 

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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