Gehalt: Ein Masterstudium lohnt sich deutlich

Reicht der Bachelor oder sollte man noch einen Master draufsatteln? In Sachen Gehalt hat die Vergütungsplattform Gehalt.de diese Frage nun beantwortet.

Die FAZ zitiert aus deren Analyse von knapp 9.700 Gehaltsdaten und stellt fest: Über die gesamte Lebensarbeitszeit hinweg lohnt sich ein Masterstudium schon.

Gehalt.de ermittelte einen Gehaltsunterschied zum Bachelorstudium von durchschnittlich 300.000  Euro.  Der lässt sich zum Teil damit erklären, dass Masterabsolventen öfter Führungspositionen bekleiden, die per se besser bezahlt sind.

So steigt ein Bachelorabsolvent im Branchenschnitt mit 21 Jahren und 38.000 Euro Jahresgehalt ins Berufsleben ein. Bis zur Rente mit 65 ergibt sich aus den analysierten Gehaltserhöhungen ein Lebensarbeitseinkommen von etwa 2,3 Millionen Euro. Masterabsolventen starten zwar ein paar Jährchen später in den Job, aber dann mit durchschnittlich rund 41.000 Euro. Bis zur Rente verdienen sie, so hat Gehalt.de ermittelt, rund 2,6 Millionen Euro.

Allerdings zeigte die Hochrechnung auch: Ein Studium bringt einem nicht zwangsläufig mehr Geld ein als beispielsweise eine Ausbildung mit anschließendem Meisterbrief und einem „unakademischen“ Aufstieg zum Manager. So kamen beispielsweise ein Leiter in der Logistik oder ein Speditionsleiter mit Ausbildung, aber ohne Studium auch auf ein Lebensarbeitseinkommen von mehr als 3,9 beziehungsweise 2,7  Millionen Euro. Und ein Maurermeister liegt mit seinen 1,9 Millionen Euro auch keine Welten vom Durchschnittsbachelor entfernt.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

Pixabay

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