Gehälter steigen in Deutschland nur wenig - mit kleinen Lichtblicken

7. Januar 2008 - Die Gehälter in Deutschland werden in diesem Jahr aller Voraussicht nach um durchschnittlich 3,5 Prozent (Vorjahr 3,3) steigen, stellt die Personalberatung ECA International in einer aktuellen Studie fest. Bereinigt um die Inflationsrate rechnen die Experten mit einem Zuwachs von 1,7 Prozent. Egal, ob absolut oder real, mit diesem Gehaltsplus liegt Deutschland im internationalen Vergleich recht weit hinten. Der EU-Durchschnitt liegt bei einem absoluten Plus von 4,6 Prozent (real: 1,8). Angeführt wird die Gehaltssteigerungsliste von Indien (+ 14 % / 9,6 %), gefolgt von Russland (+ 11% / 3,5%) und China (+ 8% / 4,1%). Indes vermelden hierzulande immerhin einige Branche den Anbruch besserer Zeiten: So will nach aktuellen Studien der Personalberatung Towers Perrin die Pharmabranche dieses Jahr vier Prozent drauflegen – und damit mehr als im Bundes-Schnitt. Ebenfalls überdurchschnittlich: Die Finanzdienstleister mit 3,8 Prozent und die Autobauer mit 3,7 Prozent. Das Manager-Magazin berichtet, dass der Mangel an Informatikern sich zunehmend in leicht steigenden IT-Gehältern niederschlage: 42.600 Euro Jahresgehalt bekamen Berufseinsteiger 2007 nach einer Erhebung des Trendence Instituts. An die Hype-Zeiten von 2004 reicht man damit zwar immer noch nicht heran (43.900 Euro), aber im Vergleich zu 2006 fällt die Bilanz um 800 Euro besser aus. Tendenz, so der Branchenverband Bitkom: steigend.

Quellen: FAZ, dpa, Manager-Magazin, Towers Perrin

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