Für wen sich der Doktor lohnt – und wer ihn haben muss

Ein Bericht in Zeit Campus geht der Frage nach, wie wichtig eine Promotion in den verschiedenen Fachgebieten ist. So gehört der Doktortitel in den Naturwissenschaften und der Mathematik fast zur Standardausstattung. 90 Prozent aller Chemiker und zwei Drittel aller Biologen promovieren.

Wer sich dagegen entscheidet, muss beachten, dass bei vielen Positionen der Dr. Einstellungsvoraussetzung ist.

Unter den Ingenieuren finden sich dagegen nur zehn bis 20 Prozent Promovierte. Der Titel wird für eine Karriere nicht zwingend gebraucht, bringt aber deutlich mehr Gehalt (rund 11.000 Euro pro Jahr). Ähnliches gilt auch für die Juristen und die Wiwis. Letztere verdienen mit einer Promotion rund 10.000 Euro pro Jahr mehr. Außerhalb des Wissenschaftsbetriebs ist der Titel kein Muss. Unternehmensberatungen sehen ihn aber ganz gerne.

Sozialwissenschaftler mit Doktortitel machen nicht schneller Karriere. Der Zusatz kann aber in manchen Fällen für Augenhöhe mit Gesprächspartnern anderer Disziplinen sorgen. In der Werbung und den Medien hilft die Promotion kaum weiter, Praxiserfahrung ist wichtiger. Bei Sprach- und Kulturwissenschaftlern ergaben sich durch den Dr. keine Gehaltsvorteile, allerdings war der Titel für rund 40 Prozent der Positionen Voraussetzung.

Quelle: Spiegel Online

Bildnachweis: pixabay

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