Führen auf Distanz – So klappt‘s

Eben mal den Kopf in die Tür stecken und nach dem Rechten sehen – Wer als Chef ein Team zusammenzuhalten hat, bei dem nicht alle Mitglieder vor Ort im Büro sitzen, kann auf diese Art und Weise nicht führen. Ein Beitrag auf t3n erklärt, wie man so eine Aufgabe löst.

Pixabay

Eine Führungskraft, die ein dezentrales Team – ein paar Mitarbeiter sitzen im Homeoffice, andere in der Filiale im Ausland und ein kleiner Rest kommt täglich ins Büro – zu managen hat, braucht zunächst mal einen guten Plan, wie er wann was erledigt haben möchte. Ein Fern-Chef muss richtig delegieren und Ziele gut kommunizieren können. Das stellt ein Beitrag im Karriereportal t3n fest. Denn beim Führen auf Distanz macht sich jede kleinste Führungsschwäche bemerkbar, die man als Kontrolletti vor Ort vielleicht noch kaschieren kann. Und dabei ist es, so der Beitrag, völlig egal, ob das Team weit verstreut sitzt oder nur ein Stockwerk höher. Spontanes Führen auf Zuruf geht einfach nicht, der persönliche Kontakt ist stark eingeschränkt.

Chef und Team müssen Technik beherrschen
Wichtig sei deshalb schon mal eine gute Medienkompetenz aller Beteiligten, rät der Beitrag. Wenn Meetings per Telefon- oder Videokonferenz über die Bühne gehen müssen, sollten Chef und Team mit der Technik umgehen können – und die Internetverbindung sollte schnell genug sein, damit alle Infos gut rüberkommen. In jedem Fall immer gut nachfragen, ob alle Infos angekommen sind und Zwischenergebnisse und Absprachen explizit festhalten.

Vertrauen und Loyalität aufbauen
Wichtig seien zudem regelmäßige persönliche Treffen, insbesondere zum Start eines Projektes. Als Chef muss man auf diesem Termin nicht nur das Projekt und die Aufgaben abstecken und vorstellen, sondern  vor allem die externen Mitarbeiter einschätzen lernen. Ziel: Genug Vertrauen und Loyalität zu kreieren, damit die Mitarbeiter später verantwortungsvoll mit ihrem Job umgehen und sich rechtzeitig melden, wenn es irgendwo klemmt. Wer beim Wir-Gefühl schlampt, bekommt oft erst am Ende eines missratenen Projektes mit, dass etwas schiefgelaufen ist.

Chefs müssen viel kommunizieren
Letzte Tipps des t3n-Experten: Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren. Regelmäßig im Zweier-Telefonat Feedback geben, Jour-Fixes einführen, einen großzügigen Infofluss etablieren und Teamerfolge gut würdigen.

 

Quelle: t3n

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