Deutsche Bank baut weiter Jobs ab

Die Deutsche Bank macht seit Jahren erstmals wieder Gewinn. Doch der Jobabbau geht weiter. Bis 2020 sollen durch die Integration der Postbank nochmals 750 Stellen wegfallen, schreibt das Handelsblatt.

2018 verbuchte die Deutsche Bank mit einem Plus von 341 Millionen Euro erstmals seit vier Jahren wieder einen Gewinn und baute gleichzeitig 6.000 Stellen ab. 2019 geht es mit dem Sparen weiter. Denn die Probleme sind noch lange nicht vom Tisch. Das Investmentbanking schwächelt, die Fonds-Tochter DWS halbierte ihren Gewinn und entpuppt sich immer mehr als Sorgenkind. Auch die mögliche Fusion mit der Commerzbank steht nach wie vor im Raum. Doch bevor es zu einer Elefantenhochzeit kommen kann, muss erst einmal die Integration der Postbank abgeschlossen sein – und das kostet weitere Jobs.

Bereits Mitte 2018 legte das Geldhaus die Postbank mit seinem deutschen Privatkundengeschäft in einer gemeinsamen Zentrale zusammen. Jetzt sollen in der dabei neu entstandenen DB Privat- und Firmenkundenbank bis 2020 750 Jobs wegfallen, um Doppelarbeit zu vermeiden. Doch das ist noch nicht alles: Im Bereich Operations, der für Abwicklungs- und Serviceaufgaben wie Kontoservice, Kreditabwicklung und ähnliche Verwaltungstätigkeiten zuständig ist, will die Deutsche Bank ebenfalls Mitarbeiter einsparen – und kalkuliert dabei bis 2022 mit rund 1.200 weniger Stellen.

 

Quelle: Handelsblatt, 14. Februar 2019; FAZ, 2. Februar 2019, Printausgabe Seite 24

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