Das Gros der Studenten macht einen Bogen ums Ausland

Dass sich ein Auslandsaufenthalt gut im Lebenslauf und für die Entwicklung der Persönlichkeit macht, ist bekannt. Aber dennoch verzichtet der Großteil der Studierenden auf diese Erfahrung, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Bildnachweis: Gerd Altmann/ Pixabay

Regelmäßig erhebt das Bundesbildungsminsterium die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland und die der deutschen Studenten im Ausland. Das diesjährige Ergebnis: Etwas mehr als jeder dritte deutsche Student (37 Prozent) legt eine Zeit im Ausland ein. Das ist mehr, als in den Vorjahren, aber immer noch recht wenig, denn in die Zählung fallen auch, so stellt die Süddeutsche Zeitung fest, neben Auslandssemestern auch Auslandspraktika und Sprachkurse. Und diese sind in der Regel zu kurz , um nennenswerte Spuren in der Persönlichkeit zu hinterlassen. Danach schenken sich nach wie vor zwei Drittel der Studierenden die wertvolle Erfahrung. Als Grund wurden hauptsächlich Zeitverluste im Studium und pausenfeindliche Rahmenbedingungen angegeben. Tatsächlich sind oftmals selbst bei internationalen Studiengängen keine Zeitfenster für Auslandseinsätze vorgesehen. Immerhin positiv: Mittlerweile werden drei Viertel aller Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, komplett fürs heimische Studium anerkannt.

Quelle: Süddeutsche
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