Chinesische Firmen im Ausland immer präsenter

Dass an China kaum noch einer vorbei kommt, der eine Karriere als Ingenieur plant, hat sich herumgesprochen. Bisher bedeutete das aber vor allem, dass sich viele deutsche Firmen um eine Präsenz in China bemühen und daher Auslandseinsätze durchaus auch gen Osten führen können.

Jetzt drängen die Asiaten aber ihrerseits mit Macht ins Ausland, setzen dort beeindruckende Akzente und schaffen Jobs.

So hat der chinesische Maschinenbaukonzern Sany jetzt eine neue Fabrik in Bedburg (bei Köln) eingeweiht. Man komme nach Deutschland, um in der Heimat der Baumaschinen-Industrie nicht bloß zu überleben, sondern nach einem kurzen Lernprozess den Markt mitzubestimmen - zitiert Spiegel Online das ehrgeizige Ziel der Chinesen. Bewerkstelligen sollen das aktuell 150 Beschäftigte, in fünf Jahren 600. 75 Prozent der Belegschaft werden aus Deutschland und Europa rekrutiert.

Mitbestimmen will China aber vor allem auch den US-Markt: Der Staatskonzern China National Machinery Industry will einen gigantischen Industriepark in Idaho hochziehen. Spiegel Online spricht von einer chinesischen Sonderwirtschaftszone auf US-Boden. (8. Juli 2011)
Quelle: Spiegel Online

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