China wird immer wichtiger für die Karriereplanung

China drückt auf die Tube: Galt die Volksrepublik noch vor 15 Jahren als rückständig, ist es inzwischen zur zweiten Wirtschaftsmacht der Welt hinter den USA aufgestiegen. Die westlichen Länder reißen sich darum, mit chinesischen Unternehmen Geschäfte zu machen. Bei den Chinesen gefragt sind vor allem High-Tech und Autos made in Germany. Ingenieure tun daher gut daran, das Land im Blick zu behalten, wenn es um die Karriereplanung geht.

Vor allem in Deutschland boomt der Handel mit Fernost. Experten sagen voraus, dass China bereits im kommenden Jahr hinter Frankreich zum zweitgrößten Exportmarkt Deutschlands aufsteigen wird. Nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts werden deutsche Firmen 2011 Waren im Wert von 66 Milliarden Euro nach China exportieren. Das ist fast doppelt so viel wie 2009. Bereits heute ist das Land der wichtigste Beschaffungsmarkt Deutschlands.

Solche Verflechtungen sind jedoch nicht ungefährlich. Je mehr Deutschland sein Geschäft auf Fernost ausrichtet, desto abhängiger wird es auch von den Launen der dortigen Regierung. Das hat sich erst gerade wieder gezeigt: China hat kurzerhand die Exportquote für seltene Metalle gekappt, die die High-Tech-Branche etwa für die Produktion von Akkus, Windturbinen oder Computern braucht. Folge: Die Rohstoffe werden teurer und die Wettbewerbsfähigkeit der westlichen Unternehmen sinkt.  (9. November 2010)

Quellen: Spiegel Online, Rheinische Post, Financial Times Deutschland

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