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Bewegung im Biermarkt

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InBev

Der weltgrößte Bierbraucher AB InBev verkauft die Brauereien Diebels und Hasseröder an den hessischen Finanzinvestor CK Corporate Finance. 

Spannend ist diese Entwicklung auch für Vertriebler und Marketing-Experten, die mit einer Karriere in dieser Branche liebäugeln. Sie zeigt zum einen, wo die Reise bei Diebels und Hasseröder hingehen kann. Und zum anderen, wie sich der Markt insgesamt verändert – vor allem der Markt mit den großen Biermarken jenseits von kleinen, feinen Hausbrauereien.

Der neue Eigentümer von Diebels und Hasseröder hat nach einem Bericht der Rheinischen Post angekündigt, umfangreiche Investitionen in die Marken und Brauereistandorte zu tätigen. Er sprach von neuem „Glanz für etwas verstaubte Bierjuwelen.“ Branchenexperten können sich vorstellen, dass der Investor die Marken auf kleinerer Flamme wieder groß machen will. Der belgische Superbrauer InBev hat zugleich angekündigt, sich künftig auf seine Marken Beck’s, Franziskaner und Corona zu konzentrieren.

Die gesamte deutsche Bierbranche leidet derzeit unter schwachen Margen. Durchschnittlich liegen diese nur noch bei ungefähr zwei Prozent, schreibt die RP. „Die Musik spielt heute beispielsweise in Südamerika und Asien“, zitiert die Zeitung einen Branchenexperten. Dennoch hat zum Beispiel die sauerländische Privatbrauerei Veltins nach einer Meldung in der Rheinischen Post vor, mit Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe weitere Marktanteile im schrumpfenden Deutschen Biermarkt zu erobern. Veltins ist – nach Bierausstoß gerechnet – die viertbeliebteste Biermarke nach Krombacher, Oettinger und Bitburger. Auf Platz fünf liegt Beck’s.

Quelle: Rheinische Post

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