Berufserfahrung kann auch ein Manko sein

Eine Studie des Fisher College of Business der Ohio State University belegt: Berufserfahrung heißt nicht automatisch kürzere Einarbeitungszeiten und Mehrwert für das neue Unternehmen. Für die Karriere heißt das: festgefahrene Angewohnheiten können im neuen Job auch zur Bürde werden. Wer schnell und erfolgreich vorankommen will, sollte nicht auf Standpunkten beharren ("Das haben wir früher immer so gemacht") und sich flexibel zeigen.

So sei in vielen Fällen ein Neulernen besser als ein Umlernen, etwa wenn sich herausstellt, dass bisherige Berufserfahrung Gewohnheiten und Automatismen hervorgebracht hat, die bewirken, dass man erst gar nicht zu neuen Ufern aufbreche. Von der Kunst des Reflektierens hänge dann ab, ob der Erfahrungsschatz hilfreich oder hinderlich im neuen Job wirke, sagt der Wirtschaftspsychologe Dieter Frey von der Ludwig-Maximilians-Universität München. (4. November 2010)

Quelle: VDI Nachrichten

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