BCG sucht neue Berater

Das Geschäft der Boston Consulting Group floriert. 2020 will die Managementberatung 800 neue Berater einstellen, meldet das Handelsblatt.

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Drei Topthemen beherrschen das Denken von Vorstandsvorsitzenden: Der Klimaschutz als Differenzierungsmerkmal, die Vorbereitung auf den Abschwung und die Digitalisierung. Die Unsicherheit beschert den Managementberatungen gute Aufträge. The Boston Consulting Group, kurz BCG, erzielt in Deutschland 70 Prozent ihres Umsatzes von geschätzten 910 Millionen Euro allein mit ihrer Sparte „Digital and Analytics“ sowie Beratung rund um Maßnahmen gegen die Rezession. Dabei soll es angeblich weniger um Entlassungen gehen, sondern um die Frage, wie die Unternehmen mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) Einsparpotenziale in ihren Budgets finden. Das erklärte BCG-Deutschland-Chef Martin Tauber im Interview mit dem Handelsblatt. In großen Konzernen helfen Prozessdigitalisierungen und KI, Geschäftsprozesse in den Zentralen komplett zu ersetzen.

Für diese Themen braucht BCG jede Menge neue Leute. Schon 2019 hat die zweitgrößte Strategieberatung Deutschlands nach McKinsey die Mitarbeiterzahl wie geplant um 750 erhöht und liegt bei rund 2.600. 2020 sollen 800 neue Kollegen dazu kommen, weil BCG weiterhin mit einem wachsenden Geschäft rechnet, selbst wenn der Beratermarkt stagnieren sollte. BCG-Chef Tauber rechnet zwar mit einer Verschiebung der Beratungsthemen, will aber einen zweistelligen Millionenbetrag in den Digitalstandort Deutschland investieren. Das Selbstbewusstsein holt sich Tauber aus dem Umsatzwachstum: Nach einen starken Jahr 2018 rechnet BCG mit einem zweistelligen Wachstum für 2019 – und wächst damit doppelt so schnell wie der Markt.

 

Quelle: Handelsblatt

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