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Auch künftig leitet ein Prüfer PwC

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Mit dem Wechsel von Ulrich Störk an die PwC-Spitze leitet weiterhin ein Prüfer das Unternehmen. Er muss neue Prüfmandate gewinnen, da sein Haus durch die Prüferrotation Mandate verlieren wird, schreibt Finance Magazin.

Der scheidende Chef Norbert Winkeljohann hat PwC gut aufgestellt. Im letzten Geschäftsjahr legte das Haus um zehn Prozent zu, im Geschäftsjahr zuvor waren es sogar 16 Prozent. Damit hinterlässt er seinem Nachfolger Ulrich Störk (Bild) ein schweres Erbe: Denn als Deutschlands führendes Prüfungsunternehmen wird PwC durch die vorgeschriebene Prüferrotation Mandate bei Deutschlands Großkonzernen verlieren. Soll PwC seine bisherige Wachstumsdynamik fortsetzen, klappt das nur, wenn die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft neue Prüfmandate gewinnt.

Dafür hat Störk das Führungsteam neu aufgestellt. Weil er die Chefetage um zwei Geschäftsführer auf nur noch sieben reduziert, haben sich die Verantwortlichkeiten neu aufgeteilt. So bekommt die Sparte Advisory mit Joachim Englert einen neuen Chef. Für Finance Magazin ist er der zweitwichtigste Mann im Haus: Die Beratungssparte hat das Prüfgeschäft als größten Umsatzzweig abgelöst, Englert selbst bring Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung und Restrukturierung mit. Gerade im Bereich der Digitalisierung sieht Finance Magazin noch Nachholbedarf bei PwC.

Quelle: Finance Magazin

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