Schönheit boomt - nicht erst, seit Heidi Klum im TV auf die Suche nach neuen Topmodels geht. Die Mode- und Kosmetikbranche hat gut zu tun, wenn auch in den vergangenen Jahren einige mittelständische Unternehmen schließen mussten und insgesamt ein Arbeitsplatzrückgang zu verzeichnen war. Dennoch ist die Textil- und Modeindustrie eine der wichtigsten Konsumgüterbranchen in Deutschland und zählt gemessen an Umsatz und Beschäftigtenzahl zu den größten Industriegruppen im Land. 130.000 Beschäftigte sorgen hier für einen Umsatz von 28 Milliarden Euro.
Chancen
Mehr und mehr verlagern die deutschen Unternehmen allerdings ihre Produktion ins Ausland, um Kosten zu sparen. Aber auch um Arbeitsplätze zu sichern, wie der Gesamtverband Textil + Mode betont. Tatsächlich sinkt die Mitarbeiterzahl insgesamt, aber die Anforderungen steigen durch die Internationalisierung und schaffen Herausforderungen, der vor allem Akademiker gerecht werden können.
Wirtschaftswissenschaftler haben die besten Chancen: Sie werden gesucht in Einkauf, Vertrieb und Verkauf, fürs Recruiting und für die Führungsebenen. Die Kreativen wie Modedesigner haben es dagegen schwer, denn die Konkurrenz ist einfach sehr groß.