Studienwechsel und -abbruch bringen einen nicht um

3. August 2009 - Wer sich Tag für Tag kreuzunglücklich zur Uni schleppt, sich aber scheut, die Brocken hinzuwerfen, weil er einen Karriereknick befürchtet, wird in zwei aktuellen Beiträgen beruhigt. Mehrere Studien zeigen, so ein Bericht in der FAZ, dass Abbrecher und Wechsler trotzdem ganz brauchbare Jobchancen haben.

Und in guter Gesellschaft sind sie sowieso: Immerhin jeder fünfte Student bleibt nicht bei seiner ersten Wahl und wechselt. Jeder Vierte schließt sein Studium gar nicht ab. Als mögliche Optionen neben dem kompletten Abbruch schlägt Studienberaterin Walburga Wolters in Zeit Online einen Fachwechsel oder eine zeitlich begrenzte Auszeit vor. Studierende sollten die für sie falsche Richtung allerdings nach ein, zwei Jahren erkannt haben und nicht erst steinalt darüber werden. Die Hauptsache sei, so Experten, sich klar zu werden, was man eigentlich wirklich tun will - und es dann auch angehn. Wer wechseln will, sollte das gut überlegt und vorbereitet tun, zum Beispiel über Probevorlesungen, Praktika und Nebenjobs sicher gehen. Wer sich fürs Abbrechen entscheidet, kann sich die an der Uni erlernten Kompetenzen und Fähigkeiten entsprechend bescheinigen lassen.
 
Quellen: Zeit Online, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Studienabbruch