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Roche drängt in den Markt der Hämophilie-Arzneien

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Bildnachweis: Pixabay

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat kürzlich die Zulassung einer Arznei zur Behandlung der Bluterkrankheit beantragt. Der Markt gilt als sehr aussichtsreich. 

 

Bei den Behörden in den USA und der Europäischen Union (EU) hat Roche die Zulassung der experimentellen Arznei Emicizumab zur Behandlung von Hämophilie A beantragt, meldete n-tv.de. Roche legte zudem die Resultate von zwei klinischen Studien der Phase III mit dem Präparat bei einem Medizinerkongress in Berlin vor.  

Die Forschung auf diesem Gebiet ist für Unternehmen sehr aussichtsreich – und damit zugleich für Pharmakarrieren wichtig.  Analysten schätzen, dass der Markt für Hämophilie-Medikamente rund elf Milliarden US-Dollar schwer ist.

Bei der erblichen Bluterkrankheit ist die Blutgerinnung gestört. Bei der häufigsten Krankheitsform Hämophilie A mangelt es den Betroffenen am Gerinnungsfaktor VIII. Weltweit leiden rund 320.000 Menschen daran.

Der Markt ist entsprechend hart umkämpft. So erwirkte der brititische Roche-Konkurrent Shire kürzlich bei einem Hamburger Gericht eine einstweilige Verfügung, dass Roche gewisse Angaben zu den Nebenwirkungen von Emicizumab in einer Phase-III-Studie nicht mehr verbreiten darf. Neben Shire und Roche entwickeln auch Bayer und Novo Nordisk Arzneien gegen die Bluterkrankheit.

Quelle: n-tv.de