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Magnetaufzüge für Megacities

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Bildnachweis: Thyssenkrupp

Thyssen Krupp Elevator hat vor Kurzem ein neues Fahrstuhl-System vorgestellt, das die Kabinen vertikal und horizontal bewegen kann. Die anhaltende Urbanisierung dürfte die Nachfrage nach solchen Systemen anfachen. 

Für Ingenieure bietet diese Entwicklung zugleich ein spannendes Betätigungsfeld im Laufe ihrer Karriere, denn die Megacities, für die diese Technologien vor allem in Frage kommen, wachsen weltweit. Der ThyssenKrupp-Fahrstuhl wird nicht von einem Stahlseil gehalten und gezogen, sondern von einem magnetischen Feld angetrieben. Zudem können gleich mehrere Kabinen in einem Schacht fahren.

Spannend ist die Technik vor allem für Wolkenkratzer. Das bisherige Aufzugssystem kommt bei 600 Metern an seine Grenzen, weil das Seil zu sehr schwingen und wegen seines Eigengewichts reißen würde. Die Magnetfeld-Technik kennt keine Grenzen.

Noch ist das System allerdings nicht marktreif. Das Thyssen-Entwicklungsteam experimentiert in einem 246 Meter hohen Testturm in Rottweil. Die Ingenieure arbeiten unter anderem an Hochgeschwindigkeitsaufzügen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung (Print)

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